Die Mumifizierung in Asien

Info-Box

Man kann Mumien in 4 verschiedene Arten einteilen:

1. Trockenmumien
2. Moorleichen
3. Fettwachsmumien
(entstehen bei Sauerstoffabschluss während der Verwesung. Die Verwesung bricht ab und die Körperfette werden zu Fettwachs umgebildet. Eine wachsartige Schutzschicht entsteht.)
4. Feuchtmumien

Letztere erregten großes Aufsehen, denn als man 1972 Lady Dai fand, waren Feuchtmumien nur in Form von Eismumien bekannt. Sie zeichnen sich durch Konservierung in Flüssigkeit und ihre gute Beweglichkeit aus.

Die Mumien Asiens

Nirgendwo sonst auf der Welt mag die Menschen der Tod so eingenommen haben, wie die Kulturen, die im Raum Zentralasiens Mumifizierungen vornahmen. Für diese Menschen stellte der Tod ein schockierendes Ereignis dar, mit einschneidenden Folgen in das seelische und gesellschaftliche Leben. Seine Endgültigkeit machte Angst und die Vergänglichkeit des Körpers rief Ekel hervor.

Die Folge war der Versuch den Tod nicht hinnehmen zu müssen, ihn zu verleugnen und sogar der unbändige Wunsch ihn schließlich zu überwinden. Zu allen Zeiten, die die Menschen dort dazu in der Lage sind, haben sie nach Ausflüchten gesucht und diese auch mehr oder weniger gefunden.